Sommergefühle: Vorbereitung deines Indoor-Sommergartens

Mit der Anzucht von Saatgut in deiner Wohnung oder deinem Haus (im Englischen “pre-growing”) beginnt eine spannende Phase des Gärtnerns. Wenn es warm genug ist, kannst du deine Keimlinge in dein Gewächshaus oder Garten bringen, um sie zu einer großen Pflanze heranwachsen zu lassen. Auf diese Weise gewinnst du gleich zu Beginn der Vegetationsperiode wertvolle Wochen.

Gehörst du auch zu den Menschen, die von einem eigenen Garten, von Gartenarbeit und eigenem Gemüse träumen, sobald die Tage länger werden und der Frühling an die Tür klopft? Wir haben Sommergefühle! Für die Gartenarbeit im Freien mag es vielleicht noch zu früh sein – aber jetzt ist genau die richtige Zeit, um mit der Planung deines Sommergartens zu beginnen: Saatgut auswählen, Platz aussuchen, Zeitpläne erstellen… Was eine aufregende Zeit – wir habens schon Schmetterlinge im Bauch! Lasst uns den Zeitpunkt nicht verpassen und unseren Sommergarten bereits vorbereiten – am besten durch das Säen von Saatgut in einem Indoor-Garten – ja, in einem unserer nachhaltigen und intelligenten Geräte, der dir ein großartiger Verbündeter bei dieser Aufgabe sein wird!

In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, warum es eine gute Idee ist, mit der Voranzucht von Saatgut im Haus zu beginnen, welche Pflanzen sich für die Voranzucht eignen, wann man damit beginnen sollte und wie man sie umpflanzt, um die beste Gartenerfahrung zu machen. Du erhältst auch alle wertvollen Tipps und Tricks, die du berücksichtigen solltest, wenn du mit der Anzucht von Saatgut in Hydrokultur beginnen möchtest.

Warum Saatgut zuhause anbauen?

In den nordischen Ländern ist es üblich, mit dem Voranbau der Sommerkulturen im Haus zu beginnen. Dies verlängert die Vegetationsperiode. So kannst du die Sommermonate im Freien besser nutzen. Auch in wärmeren Ländern etabliert sich der Voranbau; das Vorgehen ermöglicht eine zweite Ernte vor der Sommerhitze.

Ein weiterer Vorteil bietet sich insbesondere für diejenigen, die keine Gärtnerexpert:innen sind: Die Anzucht zuhause gestaltet sich deutlich leichter als im Freien. Du kannst das tägliche Wachstum deiner kleinen Pflanzen beobachten. Mache dir keine Sorgen mehr, dass sich unerwünschtes Unkraut ausbreitet und deinen Pflanzen wertvolle Nährstoffe und Wasser entziehen. Dadurch kannst du dich viel intensiver um deine kleinen Pflanzen kümmern, die am Anfang noch jung und zerbrechlich sind.

Wünschst du dir einen einfachen Start für die Anzucht, empfehlen wir dir wärmstens einen intelligenten Garten in Betracht zu ziehen. Einer seiner Hauptvorteile ist das Vorhandensein von optimiertem Wachstumslicht – sehr wichtig, da die meisten Gemüsepflanzen mindestens 6-8 Stunden pro Tag direkte Sonne benötigen. Die Wahl von professionellem Licht für die Landwirtschaft – beispielsweise durch Plantui – gewährleistet auch ein starkes und gesundes Wachstum deiner Keimlinge. Erhöhen wir gemeinsam die Chance, aus deinen Keimlingen großartige Pflanzen heranwachsen zu lassen!

Es gibt einige unkomplizierte Pflanzen, die du zuhause anbauen kannst und mit denen du auch dann gute Erfahrungen machst, wenn du zum ersten Mal gärtnerst: Salate, Grünkohl, Bohnen, Tomaten, Chilis/Paprika und Auberginen. Suchst du eine Herausforderung, dann versuche es mit Melonen.

Eine andere Möglichkeit, in die Gartenarbeit einzusteigen, besteht im Kauf von Sprossen im Geschäft direkt zur Beginn der Saison. Weil wir von Plantui unsere Produkte lieben, werden wir diese Option in diesem Artikel nicht weiter ausführen. Vielmehr möchten wir dir drei Gründe nennen, um mit Saatgut zu beginnen:

  • Beim Saatgut hast du eine vergrößerte Auswahl als bereits vorgezüchteten Keimlingen, sodass du frei wählen und mit neuen Sorten experimentieren kannst.
  • Entscheide selbst, wann die Sprossen ins Freie kommen – nämlich genau dann, wenn du sie für stark genug empfindest.
  • Und nicht zuletzt bereitet es eine einzigartige Freude, die kleinen grünen Pflänzchen wachsen zu sehen – du wirst es zugeben!

Wie wähle ich mein Saatgut aus?

Einer der Vorteile des Anbaus aus Saatgut ist die große Zahl der verfügbaren Sorten. Lasse deiner Fantasie freien Lauf und experimentere jedes Jahr mit einer anderen Sorte. Bedenke jedoch, dass einheimisches Saatgut möglicherweise bessere Chancen hat, sich im Freien zu entwickeln. Achte außerdem darauf, dass du hochwertiges Saatgut mit einer hohen Keimrate auswählst. Das von Plantui ausgewählte Saatgut hat eine Keimrate von mehr als 95 % und ist für die Anzucht zuhause geeignet. Wählst du Saatgut aus einem deiner Lieblingsläden aus, achte also auf die Keimrate und darauf, ob es vor der Anzucht eine Behandlung wie Einweichen, Kratzen oder Kühlen benötigt.

Manche Pflanzen mögen einen warmen und gemütlichen Start, während andere gar nicht gerne umziehen. Die Entscheidung der individuellen Pflanze ist somit essentiell. Daher haben wir einige Tipps zusammengestellt:

  • Pflanzen mit langsam wachsenden Wurzeln sollten besser zuhause angezogen werden: Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kohl und sogar Salate. Lebst du in einem warmen Land, solltest du das Saatgut zuhause aussäen, um sicherzustellen, dass es bereit ist, bevor die Temperatur zu sehr ansteigt. So verhinderst du, dass deine kleinen Pflanzen unter der Hitze leiden.
  • Pflanzen, die zartes Gemüse wie Tomaten, Auberginen und Paprika hervorbringen, sind sehr anfällig für die kalten Temperaturen des Frühjahrs. Unsere Erfahrung zeigt, dass es am besten ist, sie zuhause zu ziehen und zu schützen. In kalten Gegenden ist das Vorziehen dieser Pflanzen in Innenräumen möglicherweise die einzige Chance, sie rechtzeitig zur Reife zu bringen.
  • Lebst du in einer kalten Klimazone, solltest du auch Pflanzen wie Radieschen, Erbsen, Grünkohl und Spinat in Innenräumen anbauen. Da sie schnell wachsen und kältetolerant sind, können sie in wärmeren Gegenden direkt ins Freie gepflanzt werden. Möchtest du früher anfangen? Keine Sorgen, es macht ihnen nichts aus, wenn sie umgepflanzt werden.
  • Einige Pflanzen, die in kalten Klimazonen drinnen angepflanzt werden können, sind Gurken, Zuckermelonen, Kürbisse, Kürbisse und Wassermelonen; sie sind jedoch sehr empfindlich und müssen daher vorsichtig verpflanzt werden.
  • Wurzelgemüse wie Karotten und Rüben mögen es nicht, wenn ihre Wurzeln gestört werden. Daher ist es in der Regel sicherer, ihr Saatgut einfach im Freien in den Boden zu setzen.

Beginn der Voranzucht von Saatgut und Umzug nach draußen

Der richtige Zeitpunkt für die Vorzucht/Umpflanzung hängt von der Art des Gemüses, das du anbaust, deinem Standort und der Witterung im Jahr ab.

Faustregel: Das Saatgut der meisten Gemüsesorten sollte in den meisten Fällen etwa sechs Wochen vor dem letzten Frost zuhause ausgesät werden. Denke dabei daran, zu prüfen, ob es für das ausgewählte Saatgut spezifische Anweisungen zum Anbau gibt. Sobald deine Keimlinge gewachsen sind, beginnst du mit dem Umfpanzen der kältetolerantesten Sorten. Die anderen Pflanzen folgen, sobald die Außentemperaturen geeignet sind.

Ein wichtiger Faktor für das erfolgreiche Wachstum ist die Bodenbeschaffenheit (mehr Details später im Artikel). Das Umpflanzen auf dem Balkon gestaltet sich einfacher, da die Bedingungen stabiler sind und du sofort loslegen kannst, sobald es warm genug ist. Denke daran, dass wärmeliebende Pflanzen erst dann im Freien stehen sollten, wenn die Nachttemperaturen über 15 °C liegen.

Beim Umpflanzen im Garten kann es sinnvoll sein, ein Bodenthermometer zu verwenden, um zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt zum Umsetzen ist:

  • Sobald die Bodentemperatur über 8 °C liegt, brinst du die kältetoleranten Gemüsearten wie Grünkohl, Spinat, Koriander und Salat ins Freie.
  • Wenn die Bodentemperatur über 15 °C liegt, kannst du die meisten “warmen” Pflanzen ins Freie bringen: Radieschen, Lauch, Kohl, Rosenkohl und Erbsen.
  • Erreicht die Bodentemperatur fast 20 °C , ist es an der Zeit, alle Sprossen ins Freie zu bringen, einschließlich kälteempfindlicher Pflanzen wie Tomaten und Chilis. Möchtest du draußen einen Kräutergarten anlegen, ist jetzt ebenfalls der richtige Zeitpunkt dafür.

Tipps und Tricks für glückliches Umpflanzen nach draußen

Wenn die Pflanzen nach draußen verpflanzt werden, müssen sie sich an die veränderten Temperatur- und Lichtverhältnisse gewöhnen. Daher ist es wichtig, dass der Transfer so langsam und reibungslos wie möglich erfolgt. Sie sollten sich mindestens eine Woche Zeit für die Umstellung nehmen:

  • Beginnen damit, die Pflanzen für kurze Zeit an einen schattigen und windgeschützten Ort ins Freie zu stellen. Verlängere die Zeit, in der die Pflanzen draußen sind, allmählich, bis sie den ganzen Tag über draußen bleiben.
  • Fördere das gesunde Wachstum der Pflanzen, indem du gelegentlich mit der Hand sanft über die Setzlinge streichst und so den Wind simulierst.
  • Achten darauf, dass die Erde in dieser Zeit immer feucht ist. Versuchen gleichzeitig, die Pflanzen weniger oft zu gießen und die Düngung langsam zu reduzieren, solltest du Dünger verwenden.
  • Wenn möglich, pflanze die Pflanzen an bewölkten Tagen oder in den frühen Morgenstunden ein, wenn die Sonne nicht zu stark scheint. Du kannst die Umstellung auch dadurch erleichtern, dass du deine Pflanzen in der ersten Zeit im Halbschatten hältst, zum Beispiel durch ein gespanntes Tuch oder anderen Sonnenschutz.
  • Jüngere Pflanzen mit kleineren Wurzeln passen sich besser an die neue Umgebung an; pflanze sie daher um, sobald die Bedingungen draußen es zulassen.

Denken auch daran, den Boden für die neuen Pflanzen vorzubereiten: Besorge richtige Erde, Torfmoos oder Kokosfasern und bei Bedarf eine Nährstoffquelle wie Kompost oder Mist. Wenn du im Garten anbaust, achten darauf, dass der Boden nicht zu nass ist. Entferne Unkraut und lege Mulch zum Schutz vor Wasserverdunstung bereit.

Umpflanzen aus Hydrokulturen – Tipps für einen erfolgreichen Übergang

Die Anzucht von Saatgut in Hydrokulturen ist eine sehr gute Wahl für einen einfachen und sauberen Start. Einige Pflanzen keimen mit dieser Methode viel besser als in der Erde (z.B. einige Chilis mit niedriger Keimrate) und es besteht ein geringeres Risiko für bodenbürtige Krankheiten.

Das Umpflanzen erfordert jedoch ein wenig mehr Sorgfalt, da sich die Pflanzen nach dem Umzug an eine völlig neue Umgebung anpassen müssen. Vor allem die Wurzeln müssen dicker und länger werden, um im Boden nach Nährstoffen und Wasser zu suchen. Daher haben wir einige Tipps für dich zusammengestellt:

  • Wenn möglich, pflanze die kleinen Pflanzen in einen Topf um – auch, wenn der endgültige Bestimmungsort der Garten im Freien ist. Wähle einen Topf mit einem Durchmesser von 10-15 cm, um Platz für das Wurzelwachstum zu bieten. Wenn du die Pflanzen für den Sommerbalkon vorbereitest, verwende bereits den Pflanzentopf, den du für sie ausgewählt hast.
  • Bereite einen lockeren, gut durchlässigen Boden vor, damit die Wurzeln keinen Schock erleiden. Befeuchte ihn (aber nicht zu nass), damit sich deine Pflanzen wohl fühlen.
  • Wässere die Pflanzen kurz vor dem Einpflanzen. Füge ggf. einen Vitamin-B-reichen Nährstoff hinzu, um das Wachstum der Wurzeln in der Erde zu fördern. Du kannst die feuchten Wurzeln auch mit trockener Erde bestreuen.
  • Hebe ein Loch aus, das groß genug ist, damit alle Wurzeln oder die vorgewachsene Schote hineinpassen. Die Zugabe von Mykorrhiza (Nutzpilz) in das Loch hilft den Pflanzen, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Übe nicht zu viel Druck auf die Wurzeln aus, wenn du sie mit Erde bedeckst.
  • Handle ruhig, aber zielstrebig, um einen Wurzelschock zu vermeiden. Das bedeutet, dass du deine Pflanzen direkt in die Erde setzen und die nackten Wurzeln nicht dem Licht und der Luft aussetzen solltest.
  • Junge Sprossen passen sich leichter an als ältere Pflanzen. Wenn du Pflanzen verpflanzt, die bereits recht groß geworden sind, solltest du bis zu ⅓ der Blätter abschneiden, um die Menge an Wasser und Nährstoffen zu reduzieren, die die Pflanze im Boden finden muss.
  • Gießen deinen Setzling sofort nach dem Einpflanzen und beginne in den nächsten Tagen langsam mit der Reduzierung der Gieß- und ggf. Düngezugaben. Setzt du ein gut durchlässiges Substrat ein, kannst du anfangs noch häufiger gießen und das überschüssige Wasser ablaufen lassen bzw. entnehmen. Im Laufe der Tage solltest du die Bewässerung reduzieren, bis du nur noch gießen müssen, wenn die Oberfläche der Erde trocken ist – das dauert etwa 1-2 Wochen.
  • Wenn sich die Pflanze in der Erde wohlfühlt, ist dies auch der richtige Zeitpunkt, um die Pflanze allmählich an das direkte Sonnenlicht und die Bedingungen im Freien zu gewöhnen (wie bereits vorgeschlagen). Stelle jetzt die Töpfe auf den Balkon oder die pflanze die Pflanze in den Garten um.
  • Möchtest du, dass deine kleinen Pflanzen direkt aus der Hydrokultur in den Garten umziehen? Dann versuche deine Hydrokulturpflanzen anzupassen, indem du zum Beispiel die Bewässerung und Düngung reduzierst (bereits in der Hydrokultur) und die Hydrokulturpflanzen allmählich dem Sonnenlicht und der Außenluft aussetzt. Nach dem Umsetzen der Pflanzen in die Erde solltest du ihnen auch in diesem Fall reichlich Wasser geben, bis sie sich an die neue Umgebung gewöhnt haben. Versorge sie noch eine Zeit lang mit Nährstoffen. Versuche auch hier, die Pflanzen anfangs zu schattieren. Alle zuvor gegebenen Tipps gelten ebenso!

Gerate nicht in Panik, wenn die Blätter deiner Pflanzen vergilben oder abfallen (vor allem bei größeren Trieben), nachdem du deine Pflanzen von Hydrokultur in Erde umgepflanzt hast. In ein paar Wochen werden neue Blätter erscheinen, wenn sich die Pflanze angepasst hat.

Konfiguration deines Plantui Smart Garden für die Anzucht

Bereite rechtzeitig alles vor, damit du für die Anzucht in deinem Platnui Smart Garden bestens gerüstet bist:

  • Der Plantui Smart Garden 6 ist die beste Option, um mit der Anzucht von Samen im Haus zu beginnen. Du kannst ihn mit einem Anzucht-Set für 12 Setzlinge (Booster-Einsatz) ausgestatten.
  • Unser Sortiment umfasst einige Pflanzen, die von der Voranzucht profitieren und sich leicht ins Freie verpflanzen lassen: Kopfsalat und andere Salate, Grünkohl, 2 verschiedene Kirschtomaten und Chilis.
  • Mit unseren Experimentierkapseln, d.h. die leeren Pflanzenkapseln mit Steinwolle, kannst du dein eigens erworbenes Saatgut (z.B. aus deinem Lieblingsladen) zur Anzucht in unseren nachhaltigen Gärten verwenden.

Und hier noch ein paar Tipps, wie dich dein Plantui Smart Garden bestmöglich unterstützt, wenn du deine Pflanzen in deinen Garten umpflanzen möchtest:

  • Nutze das Licht der integrierten Lichteinheit und unseres ergänzenden Boosterlicht-Höhenmoduls, um den Keimprozess deines Saatguts zu beschleunigen. Beachte, mindestens ein paar Tage vor dem Umpflanzen ein Höhenmodul hinzuzufügen. Das blaue Licht der Lichteinheit, das die Pflanze nach dem Hinzufügen eines Höhenblocks erhält (ändert sich automatisch), stärkt die Wurzeln. Dies ist sehr wichtig für das Wachstum gesunder Pflanzen im Boden.
  • Je jünger, desto besser. Pflanze deine Pflanzen um, sobald sie ein paar Blätter und Wurzeln aus der Steinwollhülse haben. Im Durchschnitt kannst du deine Pflanzen 1 Monat lang in Plantui anbauen, bevor du sie ins Freie bringen kannst. Je nach Wachstumsgeschwindigkeit und Pflanzenart unterscheidet sich dies jedoch ein wenig.
  • Kältebeständige Pflanzen wie Grünkohl können im Frühjahr früher umgesetzt werden als fruchttragende Pflanzen wie Tomaten. Baust du eine Mischung aus diesen Pflanzen an und nimmst du einige Pflanzen früher als andere aus deinem Plantui Smart Garden heraus, denke daran, die leeren Löcher für Pflanzenkapseln abzudecken, damit sich keine Algen bilden. Diese wären besonders schädlich für die kleinen Pflanzen. Neben einer Abdeckung kannst du auch einfach eine weitere Pflanzen einsetzen. Möglich ist auch eine neue Pflanzenkapsel – selbst, wenn du bereits ein Höhenmodul eingesetzt hast.
  • Bevor du die Pflanze in den Boden setzt, achte darauf, dass du nur eine Pflanze pro Pflanzenkapsel stehen lässt, damit diese genügend Platz hat, um zu einer vollen Pflanze heranzuwachsen. Versuche, die überzähligen Keimlinge mit einer Pinzette von der Basis aus zu entfernen und langsam nach oben zu ziehen. Wenn die vollen Wurzeln herauskommen, kannst du auch diese einpflanzen – aber das ist nicht immer der Fall.
  • Bitte entferne die kleine Plastikhalterung vor dem Umpflanzen. Der Steinwollpfropfen sollte jedoch bestehen bleiben und direkt in die Erde gesetzt werden; dieser schützt die Wurzeln der kleinen Pflanzen. Zum Entfernen kannst du die Plastikhalterung mit einer Schere ein wenig aufschneiden und ihn dann von dem Steinwollpfropfen abziehen. Achte darauf, dabei keine Wurzeln zu beschädigen.

Noch ein paar abschließende Worte und Hinweise: Da Plantui die hydroponische Methode zur Pflanzenaufzucht verwendet, kannst du die in diesem Artikel gegebenen Tipps nutzen und die Setzlinge in einen Topf umziehen, bevor du sie in den Garten pflanzt. Wenn deine Pflanzen direkt von Plantui in den Garten umziehen, kannst du die Pflanzen darauf vorbereiten: Stelle deinen Plantui Smart Garden in den Garten (Netzstecker abgezogen) und lasse die Sonne auf die Pflanzen scheinen – für ein paar Stunden. So bekommen die Pflanzen weniger Wasse und gewöhnen sich an ihren späteren Alltag. Wenn die Blätter am Abend welk sind, dann stelle sicher, dass die Pflanzen am Abend noch einmal Wasser bekommen, indem du das Gerät wieder anschließt und die Pumpe manuell aktivierst. Halte hierzu deine Hand für 15-20 Sekunden lang auf das Gerät, bis die Pumpe startet (du wirst es hören und sehen). Denke auch an die bereits beschriebene Möglichkeit, die Düngermenge zu reduzieren. Beginne mit der Anzucht deines Saatguts z.B. mit nur 2 Liter Wasser und 2 Löffel unserer Pflanzennährstoffe. Gib ab 10 Tagen vor dem Umzug gar keine Nährstoffe mehr hinzu bzw. tausche das Wasser aus.

Ich hoffe, du fühlst auch bereits Schmetterlinge im Bauch und bist bereit für deinen Sommergarten!
Martina & Plantui-Team

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